Justitia et Pax | Mediencommuniqué | 01.07.2016

Der organisierte Tod ist inakzeptabel

In der Schweiz sind inzwischen weit über 100‘000 Menschen Mitglied einer Sterbeorganisation. Die Forderung steht im Raum, dass auch alte, aber nicht sterbenskranke Menschen einfacher organisiert sterben können sollen. Bischof Felix Gmür äusserte sich an der heutigen Medienkonferenz in Bern mit deutlichen Worten gegen den organisierten Tod.

Aktuelles

20.06.2016

Katholische Ethik und der Markt

Gastkommentar von THOMAS WALLIMANN-SASAKI und ROBERT UNTEREGGER

 

Martin Rhonheimer schlägt zur Bekämpfung einer nicht genauer bestimmten Armut «Business» als Lösung vor: Kapitalismus und Marktwirtschaft, freies, profitorientiertes Unternehmertum. Produktivitätssteigerung – ohne Umverteilung – ist der Weg zum Wohlstand für alle, auch für die Ärmsten. Den Vertretern der katholischen Soziallehre wirft er vor, die Arbeit des Unternehmers zu übersehen. Eine solche allgemeine Position halten wir für fragwürdig.

09.05.2016

Der Bundesrat bewilligt trotz Krieg in Jemen Kriegsmaterialausfuhren nach Saudi Arabien und andere Länder am Golf. Diese Länder sind im Jemen-Konflikt involviert, gehören aber auch zu den wichtigsten Abnehmern von Kriegsmaterial aus der Schweiz. Was vor zwei Jahren bei der Lockerung der Kriegsmaterialverordnung befürchtet wurde, tritt jetzt im Namen einer auf Wachstum ausgerichteten Rüstungsindustrie auf: humanitäre friedensfördernde Interessen werden beiseite geschoben. Justitia et Pax, die Nationalkommission der Schweizer Bischofskonferenz, hat immer wieder darauf hingewiesen, dass mit Krieg und wachsender Rüstungsindustrie kein Friede zu machen ist.[1]

Justitia et Pax | 03.03.2016

Den Sonntag schützen: Anhörung beim Bundesrat gefordert

Die Sonntagsallianz reagiert auf die Ausweitung der Sonntagsarbeit im Detailhandel seit
Anfang 2016. Sie verlangt eine Anhörung beim Bundesrat und ruft mit einem Film, der ab
heute in den sozialen Medien zu sehen ist, der Bevölkerung die Bedeutung des arbeitsfreien
Sonntags in Erinnerung.

09.12.2015

Internationaler Menschenrechtstag am 10. Dezember

Die Grundrechte werden zusehends durch den Volkswillen infrage gestellt. Die Kirchen betrachten dies mit Sorge. Zum Internationalen Menschenrechtstag am 10. Dezember erläutern sie deshalb das Verhältnis von Demokratie und Menschenrechten.

Justitia et Pax | 22.10.2015

Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen.

Die Schweizerische Nationalkommission Justitia et Pax begrüsst den von der Bundesverwaltung vorgelegten Entwurf eines Bundesgesetzes über die Aufarbeitung der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981. Angesichts des meist fortgeschrittenen Alters der Betroffenen und Opfer braucht es eine rasche Lösung auf politisch-gesetzgeberischer Ebene. Viel zu oft und viel zu lange haben die Opfer zu wenig Gehör gefunden, bei den Behörden, bei den Kirchen, aber auch in der gesellschaftlichen Öffentlichkeit. Der vorgelegte Entwurf orientiert sich dabei an den Empfehlungen des Runden Tisches vom Juli 2014.

25.06.2015

Enzyklika „Laudato si‘“ von Papst Franziskus über die Sorge für das gemeinsame Haus

Justitia et Pax begrüsst die neue Enzyklika „Laudato si‘“ von Papst Franziskus. Sie stellt ein weiteres wichtiges Dokument in der kirchlichen Sozialverkündigung dar. Der Papst bringt darin seine begründete Sorge über den Zustand der Welt zum Ausdruck. Er stellt Umweltfragen in einen grösseren Kontext: Er fordert nichts weniger als eine ganzheitliche Ökologie, die die Umwelt, die Wirtschaft, die Politik, die Kultur und die gesamte Menschheit umfasst. Eine neue Kultur der Achtsamkeit allem und jedem, insbesondere den Armen gegenüber und ein neuer Lebensstil sind gefordert.

Justitia et Pax | 13.06.2016

Als Delegierter der Schweizer Bischofskonferenz sitzt Wolfgang Bürgstein am Runden Tisch für die Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen. Insbesondere durch die Vorwürfe gegenüber kirchlich geführten Kinderheimen steht die katholische Kirche im Interesse der Öffentlichkeit. (Ausschnitt aus einem Gespräch in der Sendung SRF Rundschau)

Sonntagsallianz

03.03.2016


Justitia et Pax Europa: Concerted Action 2016

Justitia et Pax Europa : Friedenspolitik in Europa

Justitia et Pax Europa: Videoclips Migration und Menschenrechte





Päpstlicher Rat J&P

14.02.2012

Stellungnahme des Päpstlichen Rates Justitia et Pax

Der Päpstliche Rat Justitia et Pax äussert sich zur internationalen Finanzkrise und plädiert in seiner Note vom 24. Oktober 2011 für eine Reform des internationalen Finanzsystems.

Kampagne

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