Justitia et Pax | Mediencommuniqué | 26.01.2016

Die am 28. Februar 2016 zur Abstimmung kommende Initiative „Zur Durchsetzung der Ausschaffung krimineller Ausländer“ nimmt in Kauf, menschenrechtliche Prinzipien und rechtsstaatliche Verfahren zu verletzen. Sie schürt Misstrauen gegen unsere Gerichte, gegen die Politik und gegen Fremde. Die Menschenwürde gehört wesentlich zum christlichen Menschenbild. Zum Kern des christlichen Menschenbildes gehört auch, dass die Tat, nicht aber der Mensch als Person zu verurteilen ist. Die Menschenrechte gelten auch für straffällig gewordene Ausländerinnen und Ausländer. Die Kommissionen Justitia et Pax und migratio der Schweizer Bischofskonferenz lehnen die Durchsetzungsinitiative als unnötig, respektlos und ungerecht ab.

Aktuelles

09.12.2015

Internationaler Menschenrechtstag am 10. Dezember

Die Grundrechte werden zusehends durch den Volkswillen infrage gestellt. Die Kirchen betrachten dies mit Sorge. Zum Internationalen Menschenrechtstag am 10. Dezember erläutern sie deshalb das Verhältnis von Demokratie und Menschenrechten.

Justitia et Pax | 22.10.2015

Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen.

Die Schweizerische Nationalkommission Justitia et Pax begrüsst den von der Bundesverwaltung vorgelegten Entwurf eines Bundesgesetzes über die Aufarbeitung der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981. Angesichts des meist fortgeschrittenen Alters der Betroffenen und Opfer braucht es eine rasche Lösung auf politisch-gesetzgeberischer Ebene. Viel zu oft und viel zu lange haben die Opfer zu wenig Gehör gefunden, bei den Behörden, bei den Kirchen, aber auch in der gesellschaftlichen Öffentlichkeit. Der vorgelegte Entwurf orientiert sich dabei an den Empfehlungen des Runden Tisches vom Juli 2014.

25.06.2015

Enzyklika „Laudato si‘“ von Papst Franziskus über die Sorge für das gemeinsame Haus

Justitia et Pax begrüsst die neue Enzyklika „Laudato si‘“ von Papst Franziskus. Sie stellt ein weiteres wichtiges Dokument in der kirchlichen Sozialverkündigung dar. Der Papst bringt darin seine begründete Sorge über den Zustand der Welt zum Ausdruck. Er stellt Umweltfragen in einen grösseren Kontext: Er fordert nichts weniger als eine ganzheitliche Ökologie, die die Umwelt, die Wirtschaft, die Politik, die Kultur und die gesamte Menschheit umfasst. Eine neue Kultur der Achtsamkeit allem und jedem, insbesondere den Armen gegenüber und ein neuer Lebensstil sind gefordert.

Justitia et Pax | 26.02.2015

Concerted Action 2015

Konzertierte Aktion 2015 von Justitia et Pax Europa gegen zunehmenden Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Europa

Justitia et Pax | 17.07.2014

Justitia et Pax zur Lage in Israel und Palästina

Die Kommission Justitia et Pax der katholischen Kirche im Heiligen Land ruft eindringlich zu einem radikalen Wandel in Israel und Palästina auf. Justitia et Pax in der Schweiz unterstützt diesen "Appell für einen mutigen Wandel".

Justitia et Pax | 27.03.2014

Justitia et Pax begrüsst in wesentlichen Teilen den vom Bundesrat vorgelegten Entwurf zur Altersvorsorge 2020. Eine Reform der Altersvorsorge hat sich grundsätzlich daran zu orientieren, dass allen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und die Teilhabe an gesellschaftlichen Einrichtungen ermöglicht wird. 

Armut in der reichen Schweiz ist ein Tabu, darauf weist Caritas Schweiz in ihrer Kampagne hin.

Justitia et Pax Europa: Videoclips Migration und Menschenrechte





Päpstlicher Rat J&P

14.02.2012

Stellungnahme des Päpstlichen Rates Justitia et Pax

Der Päpstliche Rat Justitia et Pax äussert sich zur internationalen Finanzkrise und plädiert in seiner Note vom 24. Oktober 2011 für eine Reform des internationalen Finanzsystems.

Kampagne

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