Mediencommuniqué | 17.05.2016

Referendum gegen die Änderungen im Asylgesetz, 5. Juni 2016

Die Notwendigkeit einer Neustrukturierung des Asylbereichs ist politisch unbestritten. Für die Schweizerische Nationalkommission Justitia et Pax überwiegen bei der vom Parlament verabschiedeten Änderung des Asylgesetzes die Vorteile. Die angestrebten kürzeren Verfahren zur Behandlung der Asylgesuche müssen aus ethischer Sicht von einer garantierten unentgeltlichen Rechtsberatung begleitet sein. Die kürzeren Beschwerdefristen sind für Asylsuchende, die mit unserem Rechtssystem nicht vertraut sind, eine zusätzliche Verschärfung in der Beurteilung ihres Asylanspruchs. Einen Asylantrag zu stellen, stellt ein Grundrecht dar und muss dementsprechend die Möglichkeit eines Widerspruchs auf ordentlichem rechtsstaatlichen Weg ermöglichen.

Aktuelles

09.05.2016

Der Bundesrat bewilligt trotz Krieg in Jemen Kriegsmaterialausfuhren nach Saudi Arabien und andere Länder am Golf. Diese Länder sind im Jemen-Konflikt involviert, gehören aber auch zu den wichtigsten Abnehmern von Kriegsmaterial aus der Schweiz. Was vor zwei Jahren bei der Lockerung der Kriegsmaterialverordnung befürchtet wurde, tritt jetzt im Namen einer auf Wachstum ausgerichteten Rüstungsindustrie auf: humanitäre friedensfördernde Interessen werden beiseite geschoben. Justitia et Pax, die Nationalkommission der Schweizer Bischofskonferenz, hat immer wieder darauf hingewiesen, dass mit Krieg und wachsender Rüstungsindustrie kein Friede zu machen ist.[1]

Justitia et Pax | 03.03.2016

Den Sonntag schützen: Anhörung beim Bundesrat gefordert

Die Sonntagsallianz reagiert auf die Ausweitung der Sonntagsarbeit im Detailhandel seit
Anfang 2016. Sie verlangt eine Anhörung beim Bundesrat und ruft mit einem Film, der ab
heute in den sozialen Medien zu sehen ist, der Bevölkerung die Bedeutung des arbeitsfreien
Sonntags in Erinnerung.

09.12.2015

Internationaler Menschenrechtstag am 10. Dezember

Die Grundrechte werden zusehends durch den Volkswillen infrage gestellt. Die Kirchen betrachten dies mit Sorge. Zum Internationalen Menschenrechtstag am 10. Dezember erläutern sie deshalb das Verhältnis von Demokratie und Menschenrechten.

Justitia et Pax | 22.10.2015

Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen.

Die Schweizerische Nationalkommission Justitia et Pax begrüsst den von der Bundesverwaltung vorgelegten Entwurf eines Bundesgesetzes über die Aufarbeitung der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981. Angesichts des meist fortgeschrittenen Alters der Betroffenen und Opfer braucht es eine rasche Lösung auf politisch-gesetzgeberischer Ebene. Viel zu oft und viel zu lange haben die Opfer zu wenig Gehör gefunden, bei den Behörden, bei den Kirchen, aber auch in der gesellschaftlichen Öffentlichkeit. Der vorgelegte Entwurf orientiert sich dabei an den Empfehlungen des Runden Tisches vom Juli 2014.

25.06.2015

Enzyklika „Laudato si‘“ von Papst Franziskus über die Sorge für das gemeinsame Haus

Justitia et Pax begrüsst die neue Enzyklika „Laudato si‘“ von Papst Franziskus. Sie stellt ein weiteres wichtiges Dokument in der kirchlichen Sozialverkündigung dar. Der Papst bringt darin seine begründete Sorge über den Zustand der Welt zum Ausdruck. Er stellt Umweltfragen in einen grösseren Kontext: Er fordert nichts weniger als eine ganzheitliche Ökologie, die die Umwelt, die Wirtschaft, die Politik, die Kultur und die gesamte Menschheit umfasst. Eine neue Kultur der Achtsamkeit allem und jedem, insbesondere den Armen gegenüber und ein neuer Lebensstil sind gefordert.

Justitia et Pax | 26.02.2015

Concerted Action 2015

Konzertierte Aktion 2015 von Justitia et Pax Europa gegen zunehmenden Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Europa

Sonntagsallianz

03.03.2016


Justitia et Pax Europa: Concerted Action 2016

Justitia et Pax Europa: Videoclips Migration und Menschenrechte





Päpstlicher Rat J&P

14.02.2012

Stellungnahme des Päpstlichen Rates Justitia et Pax

Der Päpstliche Rat Justitia et Pax äussert sich zur internationalen Finanzkrise und plädiert in seiner Note vom 24. Oktober 2011 für eine Reform des internationalen Finanzsystems.

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