Corbeille

Justitia et Pax und oeku Kirche und Umwelt treten in einem Brief an den Nationalrat für eine gerechte und zukunftsfähige Klimapolitik der Schweiz ein. Sie fordern die Nationalrätinnen und Nationalräte auf, bei den anstehenden Beratungen für eine fortschrittliche Klimapolitik einzutreten und die dafür notwendigen Weichenstellungen vorzunehmen.

Ziel soll sein, die globale mittlere Temperaturerhöhung nicht über 2°C ansteigen zu lassen. Als Industrieland steht die Schweiz in besonderer Verantwortung. Notwendig und gerecht sind ein CO2-Reduktionsziel von 40% im Inland bis 2020 sowie zusätzliche Anstrengungen im Ausland in vergleichbarem Umfang.

Klimagerecht ist eine Politik, die alle Emissionsbereiche einbezieht. In der Schweiz sind dies Gebäude und Verkehr. An der CO2-Lenkungsabgabe auf Treibstoffe muss deshalb festgehalten werden.

Eine fortschrittliche Klimapolitik ist nicht nur gerecht, sondern im ureigenen Interesse der Schweiz, weil sie sich auch wirtschaftlich lohnt.

Bern, den 16.03.2010

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