Aktuelle Kampagnen

30.01.2013

Die ökumenische Kampagne 2013 von Fastenopfer, Brot für alle und Partner sein wendet sich gegen legalisierten Landraub und setzt sich für das Recht auf Nahrung der lokalen Bevölkerungen ein. Justitia et Pax ruft zur Unterstützung der Kampagne auf.

Justitia et Pax | 08.01.2013

Justitia et Pax setzt sich für den Schutz des Sonntags ein. Deshalb ist unsere Kommission im Auftrag der Schweizer Bischofskonferenz Mitglied der Sonntagsallianz. Diese unterstützt das am 8. Januar in Bern lancierte Referendum gegen eine weitere Aushöhlung des Verbots von Sonntagsarbeit. Das Parlament will bei Tankstellenshops den 24-Stunden-Betrieb einführen. Damit droht ein Dammbruch für den ganzen Detailhandel. Mit seinem Entscheid höhlt das Parlament zudem das Arbeitsgesetz aus. Das hat Folgen für alle Branchen und untergräbt wichtige gesellschaftliche Freiräume. "Die Wirtschaft muss dem Menschen dienen, nicht die Menschen der Wirtschaft", unterstrich Abt Martin Werlen, Zuständiger der Bischofskonferenz für Justitia et Pax, im Rahmen der Pressekonferenz.

14.06.2012

Gründung der schweizerischen Sonntagsallianz

Die neu gegründete „Sonntagsallianz“ kritisierte an der Medienkonferenz vom 12. Juni 2012 die schleichende Aushöhlung des arbeitsfreien Sonntags. Dies betrifft insbesondere den Detailhandel, aber auch andere Bereiche wie etwa die Post. Der Sonntag, da sind sich die Mitgliedsorganisationen einig, darf nicht den Wirtschaftsinteressen geopfert werden. Er muss als Tag der Erholung und des sozialen Beisammenseins geschützt bleiben. Die breit abgestützte Sonntagsallianz setzt sich aus Kirchen, Gewerkschaften, Frauenorganisationen und Arbeitsmedizinern zusammen. Die Allianz wird sich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass die Sonntags- und Feiertagsruhe gesetzlich geschützt bleibt und lehnt flächendeckenden Sonntagsarbeit in Tankstellenshops, wie sie demnächst im Ständerat diskutiert wird, ab.

23.02.2012

Justitia et Pax unterstützt die ökumenische Kampagne 2012

70 Prozent der weltweit Hungernden sind Frauen, obwohl gerade sie in den Ländern des Südens für die Nahrungsmittelproduktion zuständig sind. Hauptgrund dafür ist, dass sie schlechteren Zugang zu Land, Wasser, Saatgut, Know-how und Krediten haben.

15.01.2012

Kampagne 'Recht ohne Grenzen‘

Bundesrat und Parlament sollen dafür sorgen, dass Firmen mit Sitz in der Schweiz weltweit Menschenrechte und Umwelt respektieren müssen. Das fordern rund 50 Organisationen in einer gemeinsamen Kampagne und einer Petition, die auch von Justitia et Pax unterstützt wird.