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Schweizer Unterstützung im Kampf gegen Mine

Mediencommuniqué | 30.11.2011

Schweizer Unterstützung im Kampf gegen Mine

Bischof Ramazzini aus Guatemala erhält im Kampf gegen eine Mine Unterstützung aus der Schweiz. Abt Martin Werlen hat mit Justitia et Pax und Fastenopfer am 27. November 2011 in Einsiedeln eine entsprechende Deklaration veröffentlicht.

Justitia et Pax und Fastenopfer unterstützen den Kampf von Bischof Álvaro Ramazzini gegen die Goldmine Marlin in San Marcos, Guatemala. Während einem Treffen in Einsiedeln mit Abt Martin Werlen sowie Vertretern der Justitia et Pax-Kommission und von Fastenopfer gab Ramazzini Einblick in die massiven sozialen und ökologischen Probleme, welche der Abbau von Gold und Silber durch die kanadische Firma Goldcorp in der grössten Mine Zentralamerikas mit sich bringt. Die Existenz der indigenen Bevölkerung ist bedroht. Bischof Ramazzini begleitet und unterstützt den Widerstand der Bevölkerung seiner Diözese San Marcos gegen den Raubbau an Mensch und Natur. Er ist mittlerweile zu einem international anerkannten Kritiker solch menschenverachtender Rohstoffausbeutung geworden. Bischof Ramazzini setzt sich dafür ein, dass insbesondere jene ausländischen Firmen, die im Bergbausektor investieren, zur Einhaltung der Menschenrechte in den Entwicklungsländern verpflichtet werden und dort auch angemessen Steuern bezahlen müssen.

Im Zentrum des Treffens in Einsiedeln stand die Unterzeichnung einer Solidaritätsbekundung von Justitia et Pax und Fastenopfer. „Wir teilen die Sorgen der Kirchen in Guatemala, die sich auf der Seite der Armen und Unterdrückten für soziale Gerechtigkeit und den Schutz der Menschenrechte einsetzen“, ist in der Stellungnahme zu lesen. Justitia et Pax und Fastenopfer fordern darin auch zu einem verantwortungsvollen Lebensstil bei uns in der Schweiz auf. Die Stellungnahme nimmt zudem Bezug auf die Anfang November lancierte Kampagne „Recht ohne Grenzen“, die für weltweit operierende Konzerne klare Regeln zum Schutz der Menschenrechte einfordert. Sowohl Fastenopfer als auch Justitia et Pax sind Mitgliedorganisationen der Kampagnenkoalition.