Justitia et Pax | 12.09.2016

Initiative Grüne Wirtschaft



Justitia et Pax | 01.07.2016

Der organisierte Tod ist inakzeptabel


Justitia et Pax | 05.06.2016

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Justitia et Pax | Mediencommuniqué | 12.09.2016

Justitia et Pax und oeku sagen Ja zur Initiative Grüne Wirtschaft

Initiative Grüne Wirtschaft

Die Nationalkommission Justitia et Pax der Schweizer Bischofskonferenz und der ökumenische Verein oeku Kirche und Umwelt unterstützen die Initiative Grüne Wirtschaft. Aus ihrer Sicht ist die Zielsetzung einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Wirtschaft ethisch und ökologisch geboten. Die Initiative zeigt einen gangbaren Weg auf, wie wir einen notwendigen Schritt zur Senkung unserer Umweltbelastung gehen können. Die Bewahrung der Schöpfung ist eine Grundaufgabe aller Christinnen und Christen.

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Initiative Grüne Wirtschaft (126,66 kB)


Angesichts der Tatsache, dass der Gegenvorschlag des Bundesrats zur Volksinitiative “Grüne Wirtschaft” in Form einer Revision des Umweltschutzgesetzes vom Parlament abgelehnt worden ist und die Herausforderungen im Bereich des Klimawandels so gravierend sind, dass sich mit jedem weiteren Zuwarten die Ausgangslage weiter zuspitzen wird, stellen sich beide Institutionen hinter die Initiative. Bisherige Konzepte - welche vor allem auf dem Prinzip der Freiwilligkeit basierten – vermochten keine Trendwende bei der Stabilisierung des Klimas und der Übernutzung von natürlichen Ressourcen einzuleiten. "Es geht nicht nur um Umwelt. Es geht um die Menschen, weltweit - und vor allem um Benachteiligte! Hier reicht Freiwilligkeit nicht", präzisiert Thomas Wallimann-Sasaki, Präsident a.i. von Justitia et Pax. Die Initiative versucht die Überwindung der Gegenüberstellung von Konsumenten und Wirtschaft. Der Schutz des Klimas gelingt nur, wenn beide Seiten am berühmten gleichen Strick ziehen.

Papst Franziskus hat mit seiner viel beachteten Enzyklika „Laudato si“ deutlich gemacht, welche Massstäbe für Christinnen und Christen zählen: Wer nicht Sorge zur Umwelt - die Gottes Schöpfung ist - trägt, nimmt auch die Menschen, insbesondere die Armen und Benachteiligten nicht ernst. Denn die Ausbeutung der Natur geht Hand in Hand mit der Ausbeutung von Menschen.

Wir danken allen, die sich mit Engagement für die Bewahrung der Schöpfung in unserem Land einsetzen.

 

Für weitere Auskünfte:
Dr. Wolfgang Bürgstein, Generalsekretär Justitia et Pax:
+41 78 824 44 18
wolfgang.buergstein@juspax.ch

 

Dr. Kurt Zaugg-Ott, Leiter der Fachstelle oeku Kirche und Umwelt
+41 76 531 26 00
info@oeku.ch; www.oeku.ch

 

Justitia et Pax ist eine beratende Kommission der Schweizer Bischofskonferenz. Sie beschäftigt sich schwerpunktmässig mit sozialen, gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und ökologischen Fragen und macht dies aus einer sozialethischen Perspektive.

 

Der ökumenische Verein oeku Kirche und Umwelt organisiert Kurse für umweltgerechtes Verhalten in Kirchgemeinden, gibt Unterlagen für die SchöpfungsZeit heraus und ist Zertifizierungsstelle für das Umweltmanagementsystem „Grüner Güggel“ in der Schweiz.